Inhaltsstoffe und Wirkung von Wasserkefir (Japankristalle)
Achtung, Wissenschaft! Was ist Wasserkefir und wie wirkt er?
 Die positive, unsere Verdauung unterstützende Wirkung von Wasserkefir (Japankristalle) beruht vor allem auf der Vielzahl der in ihm enthaltenen lebenden Mikroorganismen und auf den Inhaltsstoffen, die von seinen vitalen Bakterien- und Hefekulturen gebildet werden.
Genau wie der sagenumwobene Kombucha Pilz und wie der Milchkefir ist auch der Wasserkefir eine Lebensgemeinschaft, eine so genannte Symbiose: Verschiedene Organismen leben zusammen und liefern sich gegenseitig die richtigen Lebensbedingungen und Nährstoffe. Wertvolle Milchsäurebakterien benötigen für ihr Überleben und ihre Vermehrung verschiedene Stoffe und Vitamine, die sie von den Hefen geliefert bekommen. Im Gegenzug produzieren die Bakterien Milchsäure, die wiederum von den Hefen genutzt wird. Auf dieses komplexe Wechselspiel ist auch die Wirkung des Wasserkefir zurück zu führen, der unser Wohlbefinden fördern kann.
Insgesamt herrscht im Gärgetränk Wasserkefir ein saures Milieu, in dem sich Fäulnisbakterien und Krankheitserreger schlecht vermehren können – auch das eine verblüffende Parallele zum Teepilz Kombucha.
 Sowohl beim Wasserkefir als auch beim Kombucha findet ein Gärprozess statt, der von Hefen in Kombination mit Bakterien ausgelöst wird. Die chemischen Abläufe sind allerdings unterschiedlich. Bei den Japankristallen steht die Milchsäuregärung im Mittelpunkt, die ohne Luftzufuhr geschieht (anaerobe Gärung). Der Teepilz Kombucha hingegen braucht für sein Wachstum Sauerstoff (aerobe Gärung). Nicht nur Milchsäure entsteht im Kombucha, sondern eine Vielzahl verschiedener organischer Säuren. Und während Kombucha meist 8-10 Tage braucht, um sein Werk zu verrichten, schafft es sein "kleiner Bruder" der Wasserkefir (genau wie Milchkefir) bereits in 1-2 Tagen, ein fertiges Gärgetränk zu produzieren.
Wer von den drei "Brüdern" besser schmeckt und gesünder ist – darüber lässt sich natürlich trefflich streiten. Alle drei - Kombucha, Milchkefir und Wasserkefir - können als gesunde, biologisch aktive Lebensmittel eine positive Wirkung auf unsere Verdauung und unsere Darmflora haben. Fest steht, dass der Zuckergehalt im fertigen Wasserkefir höher ist als im fertigen Kombucha. Wer auf Zucker weitgehend verzichten möchte, ist also bei lange vergorenem Kombucha an der richtigen Adresse. Milchkefir ist, wenn er lange genug gären durfte, sogar vollkommen frei von Milchzucker. Als prickelnde Gaumenfreude im Sommer ist der Wasserkefir aber ein echtes Geschmackserlebnis, das auch Kombucha-Fans unbedingt probiert haben sollten.
Die Inhaltsstoffe von Wasserkefir / Japankristalle
Im folgenden finden Sie einige der Inhaltsstoffe, die der Wasserkefir enthalten kann, so wie sie in der Literatur und im Internet häufig genannt werden. Wenn Sie sich ausführlich über mögliche Wirkungen des Wasserkefirs informieren wollen, empfehlen wir, die entsprechende Fachliteratur zu Rate zu ziehen. Sprechen Sie auch mit Ihrem Heilpraktiker oder dem Arzt Ihres Vertrauens über den Genuss von Wasserkefir.
 Laut verschiedener Quellen (Günther W. Frank, Wikipedia) kommen im Wasserkefir vor allem folgende Bakterien und Hefen vor: Lactobacillus brevis Streptococcus lactis Saccharomyces cerevisiae
Ebenfalls genannt werden: Betabacterium vermiforme, Saccharomyces pastorianus und Saccharomyces Radaisii, wobei noch andere Bakterien- und Hefearten vorkommen können. Da es sich um eine Mischkultur handelt, können die Japankristalle je nach Herkunft, Ansatzmethode und Lebensbedingungen unterschiedlich zusammengesetzt sein, was die Wirkung des Wasserkefirs natürlich mit beeinflusst.
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Anmerkung: Alle Informationen und Tipps sind mit der notwendigen Sorgfalt erstellt worden. Dennoch können wir für eventuelle Schäden nicht haften.
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